Man könnte meinen, dass einem Suchmaschinenriesen wie Google so schnell nichts umhauen kann, vor allem, wenn man sich die enorme Wachstumsrate der letzten Jahre und auch die Entwicklung des Suchdienstes einmal genauer anschaut.
Doch auch wachsende Firmen können Schwachstellen oder Fehlinvestitionen aufweisen und genau die hat Google nun im Personalwesen aufgedeckt. Besonders im Sales & Marketingbereich habe sich wohl Organisationen gebildet, deren Tätigkeiten sich mit den Aufgaben anderer überschnitten haben, und es somit zu einer großen Anzahl von Doppelausführung gekommen ist.
Zusätzlich soll Google auch zu viel Energie und Kosten in den Bereich der Statistiken gesetzt haben, so dass heute in den Google-Reihen eine schwere Entscheidung getroffen wurde.
Weltweiter Stellenabbau im Sales & Marketing Bereich, die Anzahl wurde hier auf Rund 200 Stellen benannt.
Natürlich steht auch hier das Thema Rezession im Vordergrund und das rechtzeitige Handeln, bevor die Probleme sich exponentiell vermehren und aus der Rezession und Finanzkrise, sich gleich eine Google Krise entwickelt. Einfach wird es für die betroffenen Mitarbeiter mit Sicherheit nicht werden, da diese sich nun in anderen Bereichen des Google Unternehmens etablieren müssen oder zum Teil sogar ganz Ihren Hut nehmen mussten.
Aber auch ein Großunternehmen wie Google muss Prioritäten setzen. Hier steht nun die Wirksamkeit und Leistung des Teams im Vordergrund, um nahtlosen Funktionen zu gewährleisten, damit hoffentlich nicht am Ende noch die Suchfunktion darunter leiden muss.